Ein kostenloses Aktiendepot bieten viele Broker an. Für die meisten Anleger sind die Konditionen für Aktienorders sowie das Angebot an Fonds und ETFs aber ungleich wichtiger als pauschale Entgelte im Bereich von 10 bis 30 Euro im Jahr. Ein intelligenter Depot Vergleich berücksichtigt jedoch noch mehr.

Obwohl viele Broker ein kostenloses Depot anbieten, unterscheiden sich die Gesamtkonditionen zwischen den zahlreichen Anbietern im deutschsprachigen Raum erheblich. Anleger müssen das Angebot und die Kosten eines potenziellen Handelspartners deshalb mit ihren eigenen Plänen abgleichen. Manche Broker ermöglichen beispielsweise keinen Intraday-Handel oder keine Orders an ausländischen Börsenplätzen.

Ein Blick ins Preis/Leistungsverzeichnis oder die Nutzung eines Depotvergleichsrechners ist unerlässlich. Die Gebühren verschiedener Broker lassen sich relativ schwer miteinander vergleichen, weil jeder Anbieter die Ordergebühren selbst strukturiert. Flat-Fees, also Pauschalgebühren je Trade, sind zumindest im börslichen Handel auf dem deutschen Markt sehr selten. Häufiger ist eine Kombination aus Grundgebühr, Provision und Handelsplatzentgelt, verbunden mit einer Mindest- und einer Höchstgebühr, die beim Aktien kaufen anfällt.

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80,2% der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie das hohe Risiko, Ihr Geld zu verlieren, eingehen können.
eToro
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 0% Spread (echte Aktien) + extra Gebühren
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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
flatex
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 5,90€
  • Order International: 5,90€

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73% der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter.
Tickmill
  • Depotgebühr: 0€
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  • Order International: Spread

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CFD Service – 81% verlieren Geld
admirals
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: Spread
  • Order International: Spread

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82% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
xtb
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 0€
  • Order International: 0€

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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
onvista bank
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 6,50€
  • Order International: 12,50€

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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
Consorsbank
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 3,95€
  • Order International: 24,95€

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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
ING
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: ab 2,90€
  • Order International: 12,50€

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79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim Handel mit Spread-Wetten und CFDs bei diesem Anbieter
IG
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 5,00€
  • Order International: 10,00 USD

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CFD Service – 73.84% verlieren Geld
Trade.com
  • Depotgebühr: 0€
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Es besteht die Gefahr, dass Sie mehr Kapital verlieren, als Sie ursprünglich investiert hatten.
Captrader
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 4,00€
  • Order International: 2,00 USD

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Es besteht die Gefahr, dass Sie mehr Kapital verlieren, als Sie ursprünglich investiert hatten.
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sBroker
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 9,97€
  • Order International: 24,47€

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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
Wüstenrot
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 9,90€
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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
comdirect
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 9,90€
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LYNX
  • Depotgebühr: 0€
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  • Order International: 5,00 USD

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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
1822direkt
  • Depotgebühr: 0€
  • Ordergebühr Inland: 9,90€
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Investitionen bergen das Risiko von Verlusten
DKB Bank
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Targobank
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Investiotionen bergen das Risiko von Verlusten
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Interactive Brokers
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Aktiendepot Vergleich: Typische Gebührenstruktur

Eine für den deutschen Markt typische Gebührenstruktur lässt sich am besten anhand eines fiktiven, aber realitätsnahen Fallbeispiels erläutern: Die Grundgebühr beträgt 5,00 Euro. Zusätzlich sind 0,30 Prozent des Ordervolumens, mindestens aber 3,50 und höchstens 55,00 Euro zu entrichten. Darüber hinaus fällt ein handelsplatzabhängiges Entgelt an: Für Orders über Xetra beträgt es 1,00 Euro, für Orders an US-Handelsplätzen 10,00 Euro.

Der große Aktiendepot Vergleich
Daran wird deutlich, warum Rechentools mit einer soliden und aktuellen Datenbasis beim Depot Vergleich eine wertvolle Hilfe sein können: Um die Ordergebühren bei zehn oder sogar mehr Brokern für eine bestimmte Transaktion vergleichen zu können, wäre ohne Rechner eine aufwändige Recherche notwendig. Anleger, die überwiegend kleine Orders aufgeben (das trifft beispielsweise auf jene zu, die regelmäßig Geld sparen und es direkt, etwa über Sparpläne in Aktien investieren), achten auf eine niedrige Grundgebühr.

Aktiendepot Vergleich

Wer häufig außerhalb Deutschlands handelt, tut dies am besten bei einem Broker mit moderaten Zusatzkosten an ausländischen Börsenplätzen. Wer überwiegend größere Orders platziert, achtet auf ein möglichst niedrig angesetztes Gebühren-Cap.

Dass beim Depot Vergleich Kosten für den Handel mit Aktien nicht das einzige Kriterium sein dürfen, versteht sich von selbst. Die meisten Privatanleger handeln nicht nur Aktien, sondern auch Investmentfonds. In Fonds wird häufig nicht nur via Einmalanlage, sondern auch über Fondssparpläne investiert. Ein breites Angebot sparplanfähiger Fonds mit günstigen Konditionen ist deshalb ein wichtiges Kriterium.

Aktiendepot eröffnen: Auch auf das Fondsangebot achten

Bei ETF-Sparplänen fällt kein Ausgabeaufschlag, sondern eine Order-Gebühr an. Marktüblich ist zum Beispiel eine Ausführungsgebühr in der Größenordnung von 2,50 Euro plus 0,25 Prozent der Sparrate. Günstige Broker im ETF Sparplan Vergleich verzichten auf die Grundgebühr und ermöglichen damit auch die Aufteilung kleinerer Sparraten auf verschiedene ETFs. Häufig werden ETFs bestimmter Emittenten im Rahmen von Sparplänen kostenlos angeboten. Das ist ein Vorteil, wenn das Angebot an Indexfonds breit genug ist und idealerweise auch mehrere Anlageklassen umfasst.

Bei Fondssparplänen auf Investmentfonds fallen keine Gebühren, dafür aber Ausgabeaufschläge an. Ein Rabatt in Höhe von mindestens 50 Prozent auf den regulären Ausgabeaufschlag sollte mindestens gewährt werden. Noch besser ist es, wenn ein Broker zumindest 100 Investmentfonds im Rahmen von Sparplänen ohne Ausgabeaufschlag anbietet und diese nicht alle von einer Fondsgesellschaft stammen.

Aktiendepot eröffnen

Wer sich für Anlagezertifikate und/oder Hebelprodukte interessiert, sollte einen Blick auf die Handelspartner des Brokers im außerbörslichen Handel werfen. Finden sich hier viele der größeren Emittenten von Optionsscheinen, Zertifikaten und Co. und werden die Produkte einzelner Partner regelmäßig im Rahmen von No-Fee- und Flat-Fee-Aktionen beworben, lässt sich dadurch auf Dauer Geld sparen.

Depot eröffnen: Die Freischaltung der Risikoklassen

Sind beim Aktiendepot Vergleich Kosten und Leistungen verschiedener Broker gegenübergestellt und ist das günstigste Preis/Leistungsverhältnis ermittelt worden, sind nur noch rein formale Hürden zu nehmen (Das könnte Sie auch interessieren: Bestes Aktiendepot) . Bei den meisten Brokern in Deutschland können Anleger ein Aktiendepot kostenlos eröffnen – für die Einrichtung fallen keine Gebühren an. Pauschale Entgelte für die Depotführung sind allerdings möglich und sollten vor allem von Gelegenheits-Tradern und Fondssparern beim Vergleich berücksichtigt werden.

Unabhängig davon, ob der Eröffnungsantrag online abgesandt oder per Post verschickt wird, muss die Identität des Depotinhabers festgestellt werden. Dies geschieht via Postident-Verfahren. Die dabei anfallenden Kosten werden von der Bank übernommen – Anleger können ihr Depot kostenlos eröffnen, ohne selbst bei der Bank vorstellig werden zu müssen.

Im Rahmen der Kontoeröffnung müssen Anleger Fragen zu ihrer bisherigen Erfahrung mit verschiedenen Wertpapieren beantworten. Auf der Grundlage dieser Angaben wird das Depot bis zu einer festgelegten Risikoklasse freigeschaltet. Wertpapiere, die in einer höheren als in der für das Depot geltenden Risikoklasse eingestuft sind, können dann nur nach Beratung durch die Bank gehandelt werden bzw. muss der Anleger vor dem Kauf bestätigen, dass er sich des Risikos bewusst ist. Die meisten europäischen Blue Chips sind in Risikoklasse III eingestuft. Für Nebenwerte und ausländische Titel sind die Risikoklassen IV und V erforderlich.

Bilderquelle:

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