Wo kann man Aktien kaufen und verkaufen 2023? – Da geht es am besten!

Wo kann man Aktien kaufen und verkaufen?

Wir zeigen, wo man Aktien kaufen und verkaufen kann

Privatanleger benötigen für den Handel mit Aktien ein Depot bei einer Bank oder einem Broker. Die meisten Broker auf dem deutschen Markt verfügen über eine Vollbanklizenz, vereinzelt liegt aber nur eine eingeschränkte Lizenz vor. Dann wird über den Broker gehandelt, das Depot aber bei einer Vollbank geführt. In der Praxis können Anleger diese Details vernachlässigen. Handeln kann man dabei entweder an der Börse oder im außerbörslichen Direkthandel. Beide Varianten spiegeln dabei Vor- sowie Nachteile wieder.

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1. Was sind Aktien und wie funktioniert der Handel?

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Bei Aktien handelt es sich streng genommen um Wertpapiere, die Anteile an einem Unternehmen darstellen. Wer in Besitz von Aktien ist, ist auch zu einem bestimmten Prozentsatz Eigentümer des Unternehmens, deren Aktien gekauft wurden. Dementsprechend gilt, je mehr Aktien Anleger kaufen, desto größer sind auch die Anteile an dem Unternehmen. Theoretisch können Anleger, die eine gewisse Anzahl an Wertpapieren besitzen, Entscheidungen des Unternehmens lenken. Hierfür ist jedoch eine Mehrheit erforderlich, die ein privater Aktionär in der Regel nicht erreichen wird bzw. kann. Trader, die sich dafür entscheiden börslichen Aktien-Handel zu betreiben, sollten zunächst einmal verstehen, was die Börse überhaupt ist.

Im Grunde genommen ist die Börse ein Marktplatz, auf dem Wertpapiere oder bestimmte Waren, wie beispielsweise Rohstoffe, gehandelt werden. Dieser Marktplatz vernetzt alle Händler und setzt die Preise, die auch Kurse genannt werden, für die einzelnen Handelsgüter fest. Diese werden laufend aktualisiert. Dabei hängt die Höhe dieser Kurse von Angebot und Nachfrage ab. Das Angebot und die Nachfrage werden dabei von wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, Geschäftsberichten von Unternehmen oder auch von einem Führungswechsel innerhalb des Unternehmens beeinflusst.

Fazit: Aktien sind Anteile an einem, an der Börse notierten, Unternehmen. Beim Kauf von Aktien, werden Händler somit auch gleichzeitig zu einem bestimmten Prozentsatz Miteigentümer des Unternehmens. An der Börse werden laufend aktuelle Kurse für die Handelsgüter festgelegt. Die Höhe richtet sich dabei nach Angebot und Nachfrage. Der Aktienhandel auf einen Blick

  • Aktien stellen Anteile an einem Unternehmen dar
  • Für den Aktienhandel wird ein Handelsdepot benötigt
  • Aktien können börslich und außerbörslich gehandelt werden
Die Welt des Aktienhandels

2. Wo kann man Aktien kaufen?

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Wer Aktien kaufen und verkaufen möchte, benötigt zunächst ein Depot bei einer Bank oder einem Broker seiner Wahl. Welche für den Trader dabei die richtige Wahl darstellt, hängt ganz von den persönlichen Wünschen und Zielen des Anlegers und dem Angebot des Anbieters ab. Nach der Depoteröffnung muss Geld auf ein Verrechnungskonto der depotführenden Bank überwiesen werden. Werden Aktien gekauft, erfolgt dies zulasten des Verrechnungskontos. Werden Aktien verkauft, wird der erzielte Erlös dem Verrechnungskonto gutgeschrieben. Vor allem größere Banken bieten sowohl Girokonten als auch Depots an. Dann kann das Verrechnungskonto als Unterkonto des Girokontos eröffnet werden. Grundsätzlich stehen Anlegern zwei Wege zum Handel mit Aktien offen.

Aktien können über eine Börse oder außerbörslich gekauft und verkauft werden. In der Ordermaske kann der Handelsplatz ausgewählt werden. Die meisten für Privatanleger relevanten deutschen Aktien werden über die elektronische Handelsplattform Xetra gehandelt. Hier verlangen die meisten Broker auch das geringste Handelsplatzentgelt. Der Handel ist aber auch über regionale Börsenplätze wie München oder Düsseldorf, spezielle Privatanleger-Handelsplätze wie TradeGate und an Börsenplätzen im Ausland (für ausländische Aktien) möglich.

Fazit: Um mit Aktien handeln zu können, müssen Trader erst einmal ein Handelsdepot bei einem Broker oder einer Bank eröffnen. Aktien können anschließend sowohl börslich, als auch Außerbörslich gehandelt werden. Der Handel der meisten relevanten deutschen Aktien verläuft über Xetra, kann jedoch auch über inländische und ausländische Börsenplätze und über spezielle Handelsplätze wie TradeGate erfolgen.

Aktien von unterwegs handeln

3. Wo kann man Aktien verkaufen?

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Der außerbörsliche Handel ist nicht für alle Aktien möglich. Er wird von Brokern verstärkt beworben und auch durch Gebührenvorteile im Handel unterstützt. So entfällt bei fast allen Anbietern das bei börslichen Orders übliche Handelsplatzentgelt. Im außerbörslichen Handel existiert kein echter Marktplatz. Der Handel findet mit Partnern des Brokers statt, bei denen es sich selbst um Banken handelt. Möchten Anleger Aktien kaufen und verkaufen, wird ein Ankaufs- oder Verkaufskurs für ihre Aktien angeboten, der für einige Sekunden lang verbindlich ist. Bei Annahme kommt das Geschäft umgehend zu diesem Kurs zustande.

Fazit: Für den außerbörslichen Handel werden beim Aktien kaufen keine Order-Gebühren in Form eines Handelsplatzentgeltes fällig. Der Handel verläuft nicht über einen Marktplatz, sondern erfolgt über Partner-Banken des Brokers. Dabei wird ein bestimmter Ankaufs-oder Verkaufskurs angeboten, der für kurze Zeit verbindlich ist.

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4. Aktien kaufen und verkaufen: An welcher Börse?

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Schließlich ist auch sehr wichtig, an welcher Börse man mit seinen Aktien handeln möchte. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die genutzt werden können. Dabei gibt es, wie bereits erwähnt, einerseits zahlreiche inländische Handelsplätze und andererseits einige Börsen in anderen Ländern der Welt. Auch der außerbörsliche Direkthandel kann genutzt werden.

Insbesondere Anfänger wählen häufig zunächst einen Handelsplatz innerhalb Deutschlands. Dabei gibt es auch hier viele Unterschiede, denn die Auswahl ist sehr groß. So gibt es beispielsweise Xetra – hierbei handelt es sich um einen elektronischen Handelsplatz der Börse Frankfurt. Daneben gibt es jedoch auch zahlreiche Regionalbörsen. Bei diesen Börsen können oft geringe Stückzahlen umgesetzt werden. Zudem ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs, der sogenannte Spread, größer an regionalen Börsen als auf Xetra. Dafür bietet Xetra ein höheres Handelsvolumen.

Möchte man hingegen auf einer ausländischen Börse handeln, sollte man einige Dinge beachten: In Nicht-Euroländern muss man beispielsweise mit Währungsschwankungen und somit mit einem Wechselkursrisiko rechnen. Denn der Kurs kann sich hier so entwickeln, dass man einen Teil des Gewinns verlieren kann. Hinzu kommt die Zeitverschiebung, die, je nach Land, beachtet werden muss. Durch diese Verschiebung kann es teilweise dazu kommen, dass man Nachthandel betreiben muss.

Ein Depot bei einem ausländischen Broker zu eröffnen, ist jedoch oftmals nicht nötig, da die meisten deutschen Banken den Aktienhandel im Ausland ermöglichen. Die Gebühren sind allerdings höher und stellen somit einen weiteren Nachteil dar. Dennoch gibt es auch ein paar Vorteile: Bestimmte Aktien können beispielsweise an Börsenplätze im Ausland in höherer Stückzahl gekauft bzw. verkauft werden. Bei solchen Aktien ist auch der Spread kleiner als an deutschen Handelsplätzen.

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Der außerbörsliche Direkthandel hat wiederum ebenso Vor- und Nachteile. So kann man hier 24 Stunden täglich und auch am Wochenende handeln. Dabei handelt man nicht über die Börse, sondern direkt mit einem Partner. Die Gebühren sind meist niedriger, da das Börsenplatzentgelt wegfällt. Außerdem weiß man genau, zu welchem Kurs der Auftrag ausgeführt wird. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass der außerbörsliche Handel weniger Sicherheit anbietet, denn er wird nicht so streng kontrolliert und reguliert. Dazu kommt, dass man nicht selbst für die Kursstellung zuständig ist, sondern der Partner. Dadurch können schlechtere Kurse und ein höherer Spread als an der Börse entstehen.

Fazit: Es gibt verschiedene Plätze, an denen man handeln kann. Jedes dieser Plätze verbirgt Vorteile und Nachteile. So kann man am inländischen Handel mit mehr Sicherheit als beim außerbörslichen Handel und mit weniger Gebühren als beim Handel im Ausland rechnen. Beim Handel im Ausland hat man währenddessen den Vorteil, dass einige Aktien an Börsenplätze im Ausland mit einer höheren Stückzahl gehandelt werden können. Im außerbörslichen Direkthandel kann man zudem zu jeder Zeit handeln, dafür wird der Handel nicht so sehr reguliert wie der Handel an einer Börse.

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5. Online Aktien kaufen und verkaufen: Wie funktionierts?

Anleger können online, telefonisch und auch persönlich Aktien kaufen und verkaufen. Dabei ist der schnellste und einfachste Weg, die Aktien online zu handeln. Dies gelingt im Grunde ganz einfach:

  1. Zunächst ist es wichtig, sich gut vorzubereiten. Beispielsweise sollte man wissen, wie lange man in eine Aktie investieren möchte. Auch das persönliche Risiko sollte beachtet werden. Insbesondere bei Anfängern kann es nämlich schnell passieren, dass das Geld von heute auf morgen verschwunden ist. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, sich über Aktienhandel im Allgemeinen zu informieren. Wer Interesse hat, kann auch unseren Aktienratgeber lesen. Dort werden viele wichtige Informationen zum Thema gegeben.
  2. Danach muss man sich schließlich entscheiden, wo man die Aktien kaufen möchte. Hier gibt es unterschiedliche Broker und Banken, die am besten miteinander verglichen werden können. Dafür eignet sich auch unser Depotvergleich. Insgesamt gibt es jedoch Haus- sowie Online-Banken, auch Online-Broker genannt. Positiv bei den Online-Brokern ist, dass die Depot- und Ordergebühren häufig günstiger sind. Zudem kann man hier von einer einfacheren Verwaltung der Aktien profitieren. Hilfreich kann hier auch unser Ratgeber sein, der preisgibt, wie man den besten Online-Broker findet.
  3. Zum Schluss kann man schließlich seine Aktien kaufen und verkaufen und die Gewinne ernten.

Fazit: Wer online Aktien kaufen und verkaufen möchte, sollte sich zunächst gut vorbereiten und gut informieren. Anschließend ist es wichtig, einen guten Online-Broker zu finden, bei dem man von günstigen Gebühren profitieren kann. Zum Schluss kann man schließlich auch loslegen und mit Aktien online handeln.

Online Trading

6. Die erste Wertpapierorder: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wer Wertpapiere ordern möchte, hat drei Möglichkeiten: Entweder man engagiert einen Vermögensverwalter, der sich um den Aktienkauf und -verkauf kümmert oder man beauftragt eine Bank mit der Aufgabe, bestimmte Aktien zu kaufen und im Depot zu verwahren. Die Alternative ist der direkte Weg über einen Online-Broker, bei dem man die Wertpapierorder selbst macht. Letzteres kann ganz einfach erfolgen:

  1. Im Depotkonto kann man unter dem Menüpunkt „Order aufgeben“ eine Ordermaske öffnen. Manchmal nennt sich dieser Menüpunkt auch ein wenig anders, je nach Broker.
  2. Anschließend kann man mit dem Namen oder der Wertpapierkennnummer nach einer Aktie suchen. Gibt man dabei den Namen ein, können mehrere Aktienergebnisse erscheinen. Gibt man hingegen die Wertpapierkennnummer ein, kommt stets ein Wertpapier zum Vorschein, da diese Nummer eindeutig nur für ein Papier vorhanden ist. Die Wertpapierkennnummer in Deutschland wird auch mit WKN abgekürzt. Die internationale Wertpapierkennnummer ist währenddessen die ISIN.
  3. Danach kann man die gewünschten Aktien auswählen, sodass man direkt zur Eingabemaske für den Orderauftrag kommt. Diese muss vollständig ausgefüllt werden.
  4. Im Anschluss daran kann die Order schließlich auch abgeschickt werden. Oft gelingt dies zur Sicherheit nur mit einer TAN.
  5. Die gekauften Aktien gelangen schließlich ins Depot.
  6. Zum Schluss werden noch die Gebühren verrechnet. Dies geschieht entweder direkt über das Depot oder über ein Verrechnungskonto. Wie hoch die Gebühren hierbei genau anfallen, hängt stets davon ab, wie bzw. wo die Aktie gekauft wurde. Es können beispielsweise Depotgebühren, Transaktionsgebühren und Verwaltungsgebühren anfallen. Bei Aktiengewinne werden zudem auch Steuern abgezogen.

Eine Verkaufsorder funktioniert im Prinzip genauso. Hier werden die Aktien jedoch nicht ins Depot gelegt, sondern von dort entfernt.

Fazit: Demnach ist die Wertpapierorder ganz simple und kann im Handumdrehen wie eine Überweisung erledigt werden. Dies gelingt dabei ganz einfach im Online-Banking und wird mit der Eingabe einer TAN abgeschlossen. Dadurch ist diese Transaktion auch gleichzeitig gesichert.

Wertpapierorder im Depot

7. Aktien kaufen und verkaufen – unser Fazit

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Insgesamt gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, um Aktien kaufen und verkaufen zu können. So kann man zum einen den inländischen Börsenplatz wählen, der nochmals eine sehr große Auswahl darstellt. Viele Aktionäre handeln hierbei via Xetra, das einen vollelektronischen Handelsplatz der Frankfurter Börse darstellt. Zum anderen gibt es auch den Börsenhandel im Ausland, der teilweise mit Zeitverschiebung und dem Wechselkursrisiko verbunden ist. Zudem muss man hier oftmals höhere Gebühren zahlen. Dennoch gibt es auch hier ein paar Vorteile. Beispielsweise kann man einige Aktien in höherer Stückzahl bekommen.

Die dritte Möglichkeit ist schließlich der außerbörsliche Direkthandel, bei dem man direkt mit einem Partner handelt. Dieser hat 24 Stunden täglich, und zwar auch am Wochenende, offen. Dadurch gibt es, im Gegensatz zum Börsenhandel, keine begrenzte Handelszeit. Meist sind hier auch geringere Gebühren vorhanden. Einen Nachteil gibt es allerdings auch: Denn die Sicherheit ist beim außerbörslichen Handel geringer.

Welche Möglichkeit letztendlich die beste ist, kann man nur von Fall zu Fall entscheiden. Einsteiger wählen häufig zunächst die inländischen Börsenplätze, da sie am meisten Sicherheit bieten. Dies kann sicherlich vorteilhaft sein. Dennoch kann auch der ausländische Börsenhandel sowie der außerbörsliche Direkthandel Vorteile bieten und gut zum Aktien kaufen und verkaufen geeignet sein.

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Bilderquellen: shutterstock.com