AvaTrade Erfahrungen 2023 – Der Online Broker im Test

Über AvaTrade:

AVA Trade EU mit Sitz im irischen Dublin bietet Privatkunden seit dem Jahr 2006 den Handel mit Währungen (Forex) und CFDs an. Der Handel ist über mehrere Handelsplattformen, darunter die populäre Forex-Plattform MetaTrader 4 (MT-4), möglich. 2013 fand eine Namensänderung von AvaFX zu AvaTrade statt. Es handelt sich aber nach wie vor um den gleichen Broker. Über die Handelsplattformen können insgesamt 64 Währungspaare gehandelt werden. Die Kontoführung ist kostenfrei und in EUR, USD, GBP und JPY möglich. Zum Sortiment zählen darüber hinaus 16 Rohstoffe (darunter Gold, Silber und Brent Oil), 20 internationale Indizes, ca. 70 Einzelaktien, fünf Anleihen und rund 20 börsengehandelte Indexfonds. Die Kundengelder werden auf separaten Kundenkonten bei EU-Kreditinstituten verwahrt.

Das Angebot von AvaTrade im Überblick

  • Handelsmodell: Market Maker
  • Regulierung: Irland
  • Einlagensicherung: Separate Kundenkonten bei EU-Banken
  • Handelsplattformen: AvaTrader, MT-4, MirrorTrader, ZuluTrader
  • Keine Fixkosten
  • Forex Majors Spread: 3-5 Pips
  • Mindesteinzahlung: 100€/USD
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Auch als Video: der AvaTrade-Test auf YouTube! (© forexhandel.org)

1.) Regulierung und Einlagensicherung: EU-regulierter Broker

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Wer herausfinden will, ob AvaTrade seriös oder Betrug ist, sollte sich die zuständigen Regulierungsbehörden und die Einlagensicherung des Brokers anschauen. So haben wir uns in unserem AvaTrade Test die geltenden Regelungen ganz genau angeschaut. Dabei konnten wir ganz klar feststellen, dass es sich bei AvaTrade um einen vollregulierten Broker handelt, der zudem für den Schutz der Kundengelder sorgt. Als ein Unternehmen mit Hauptsitz in Irland unterliegt AvaTrade der Aufsicht der der Irischen Zentralbank. Zudem arbeitet der Broker nach der EU-Richtlinie MiFID und unterliegt auch der Aufsicht der Europäischen Zentralbank. Um die Regulierung müssen sich die Kunden also keine Sorgen machen, aber wie sieht es mit der Einlagensicherung aus? Die Kundengelder des Brokers werden immer auf separaten Konten verwalten und getrennt von den Unternehmensgeldern verwahrt und zwar bei Banken in der Europäischen Union. Zudem werden die Kundenkonten bei AvaTrade regelmäßig von Grant Thornton UK LLP geprüft und im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherung Irlands auch im Falle einer Insolvenz des Brokers geschützt.

Fazit: Bei AvaTrade müssen sich die Kunden keine Sorgen um den Schutz ihrer Gelder machen. Der Broker wird von der Irischen Nationalbank beaufsichtigt und arbeitet zudem im Rahmen der MiFID. Die Kundengelder werden bei separaten Banken verwahrt und es gilt die gesetzliche Einlagensicherung Irlands.

So sieht die Webseite des Brokers AvaTrade aus
So sieht die Webseite des Brokers AvaTrade aus

2.) Handelsangebot: Viel Auswahl vorhanden

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Da die angebotene Produktpalette zu den wichtigsten Merkmalen eines Brokers gehört, haben wir uns in unserem AvaTrade Test auch die handelbaren Instrumente angeschaut. Dabei wurde schnell ersichtlich, dass der Broker seinen Kunden eine vielseitige Auswahl anbietet. Im Bereich der Devisen finden sich mehr als 60 Forex-Paare und darunter alle Hauptwährungen sowie zahlreiche exotische Währungspaare. Auch CFDs können bei AvaTrade gehandelt werden und dabei stehen Basiswerte wie Indizes, Rohstoffe oder Aktien zur Verfügung. Auch ist bei dem Broker direktes Trading mit Aktien möglich und dabei finden sich mehr als 100 Aktien aus den weltweit bekanntesten Börsen. Wer will, kann bei AvaTrade auch den Bitcoin und Litecoin handeln und diese Möglichkeit bieten bei Weitem nicht alle Broker. Alles in Allem ist das Angebot die dem irischen Broker vielseitig und umfangreich und der Trader macht in dieser Hinsicht nur positive AvaTrade Erfahrungen.

Fazit: Bei AvaTrade wird den Kunden eine breite Auswahl an handelbaren Instrumenten angeboten. Es finden sich zahlreiche Währungspaare, verschiedene CFDs und auch das Trading mit Bitcoin und Litecoin ist möglich.

3.) Handelskonditionen & Mindesteinlage: Das hat der Test ergeben

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Die Mindesteinzahlung liegt mit 100 USD bzw. 100 Einheiten in der Kontoführungswährung niedrig, aber nicht auf einem für den Retail Forex Markt unüblichen Niveau. Das gilt auch für die Marginsätze. Bei CFDs auf Einzelaktien müssen 5-10 Prozent des Marktwertes hinterlegt werden, bei ETFs und Indizes überwiegend 5%. Die Marginanforderungen bei Rohstoffen reichen von 0,50 bis 3,00%. Im Forex Handel können fast alle Währungen mit dem 200-fachen des Einsatzes gehandelt werden. Das Handelsmodell von AvaTrade ist das eines Market Makers, auch wenn dieser Begriff in der Darstellung auf der Homepage des Unternehmens nicht direkt kommuniziert wird. Die Spreads sind dementsprechend (meistens) fix. In den meisten Hauptwährungspaaren (Forex Majors) liegt die Geld/Brief-Spanne im Bereich von 3-5 Pips. Die Standard Lot Size in den meisten Währungspaaren ist auf 5.000 Einheiten der Basiswährung festgelegt, was bei einem Leverage-Faktor von 1:200 einer Margin von 25 Einheiten pro Lot entspricht. Werden Positionen über Nacht gehalten, kommt es zur Belastung von Finanzierungskosten. Eine eigene AvaTrade Meinung zur Marktentwicklung wird Kunden nicht zur Verfügung gestellt: Der Market Maker beschränkt sich richtigerweise auf externe Angebote, die neben der Implementierung des Mirror Trader unter anderem aus Zulutrade und Ayondo bestehen.

Fazit: AvaTrade arbeitet nach dem Market Maker Modell und berechnet fürs Trading in dem meisten Fällen fixe Spreads, die bei den Hauptwährungen zwischen 3 und 5 Pips liegen. Der maximal mögliche Hebel liegt bei 200:1 und die Marginanforderungen liegen in vielen Fällen bei 5 Prozent.

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4.) AvaTrade Test: Handelsplattform & mobile Trading unter der Lupe

Bei AvaTrade können Kunden aus mehreren Handelsplattformen auswählen
Bei AvaTrade können Kunden aus mehreren Handelsplattformen auswählen
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Bei der Kontoeröffnung können Kunden zwischen mehreren Plattformen auswählen. Neben der auch bei vielen anderen Forex Brokern im Einsatz befindlichen Plattform MT-4 stehen auch der Ava-Trader und der Mirror Trader zur Auswahl. Die Wahlmöglichkeit ist ein Pluspunkt im AvaTrade Test: Leider beschränken viel zu viele Broker ihr Angebot auf MT-4. Der Ava-Trader ist eine vollumfängliche Plattform mit vielseitiger Handelsoberfläche. Handelbar sind CFDs, Devisen und Indizes. In die Plattform sind viele, aber nicht unbedingt einzigartige Werkzeuge für Chartanalysen integriert: Trendlinien und Trendkanäle, Fibonacci-Retracements etc. können in alle Charts eingezeichnet werden. Es ist darüber hinaus möglich, fertige automatische Handelssysteme zu nutzen und eigene Strategien und Systeme zu implementieren. Der Ava-Trader bietet die Orderarten Market, OCO, Entry-Limit und Stop Loss und damit das Standard-Repertoire für den Handel mit Finanzhebel. Nutzer, die mit AvaTrade Erfahrungen gemacht haben, beschreiben die Plattform überwiegend als durchschnittlich. Kunden des Brokers können sich mit ihren Login-Daten über die Plattform Mirror Trader anmelden. Mirror Trader ermöglicht es, anderen Nutzern der Plattform zu folgen und sich deren Trades entweder in Echtzeit anzeigen zu lassen oder eine automatische Spiegelung zu beauftragen. Manueller Handel ist über die Plattform ebenfalls möglich. Für jede der angebotenen Handelsplattformen findet sich eine entsprechende mobile Anwendung und so hat der AvaTrade Kunde sein Handelskonto immer mit dabei. Die Apps sind allesamt kostenlos und sowohl für Smartphones als auch für Tablets erhältlich.

Fazit: Bei AvaTrade müssen sich Kunden nicht mit einer einzigen Handelsplattform begnügen und haben die Auswahl. Dabei finden sich beispielsweise der MetaTrader 4, der AvaTrader und der MirrorTrader für eine Art des Social Tradings. Auch mobile Anwendungen sind verfügbar und zwar für jede Handelsplattform.

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5.) Kontoeröffnung und Einzahlung bei AvaTrade

Themenicon Aktiendepoteroeffnung

Die Kontoeröffnung bei AvaTrade ist in zwei Schritten abgeschlossen. Im ersten Schritt werden die persönlichen Angaben getätigt und im zweiten Schritt geht es um die persönlichen Handelserfahrungen. In wenigen Minuten ist das Online-Formular ausgefüllt und das Konto ist daraufhin angelegt. Es gibt ein einziges Handelskonto und alle Trading-Anwendungen können darüber genutzt werden. Bevor der Neukunde in den Handel einsteigen kann, ist allerdings eine Einzahlung erforderlich. Für Ein- und Auszahlungen stehen bei AvaTrade nur Kreditkarten und Banküberweisungen zur Verfügung und dies schränkt den Kunden ziemlich ein, was die Einzahlungsmethode angeht. In beiden Fällen sind die Geldtransfers sowohl bei Ein- als auch bei Auszahlungen kostenlos und die Auszahlung erfolgt in der Regel auf die gleiche Weise wie die Einzahlung.

Fazit: Bei AvaTrade gibt es nur ein einziges Handelskonto und die Kontoeröffnung läuft auf dem üblichen Weg, via Online-Formular ab. Nach der Kontoeröffnung kann eine Einzahlung getätigt werden und zwar entweder per Kreditkarte oder per Banküberweisung. Weitere Einzahlungsmethoden werden nicht angeboten.

6.) Bonusangebot: Neukundenbonus bis 10.000 Euro

Themenicon Trading-Strategie

Bei unserem AvaTrade Testbericht haben wir herausgefunden, dass der irische Broker einen großzügigen Ersteinzahlungsbonus anbietet und zwar bis zu einem Betrag von 10.000 Euro. Der Anteil des Bonusbetrags liegt dabei bei 20 Prozent der eingezahlten Summe. Der Bonus wird erst ab einer Einzahlung von 200 Euro gewährt und liegt entsprechend bei 40 Euro. Somit muss der Neukunde das Doppelte der Mindesteinzahlung erbringen, um von dem Gratisguthaben profitieren zu können. Die Auszahlungskonditionen haben es in sich. Für jeden Euro, der als Bonus gewährt wird, muss der Kunde innerhalb von 12 Monaten nach Bonuserhalt ein Mindestvolumen von 10.000 Einheiten des Basisinstruments gehandelt haben. Somit ist dieses Bonusangebot bei näherem Hinsehen vor allem für diejenigen profitabel, die vorhaben, häufig und viel zu traden. Der Kleintrader bleibt dabei auf der Strecke.

Fazit: Der Ersteinzahlungsbonus bei AvaTrade ist vor allem für Vieltrader geeignet. Die maximale Bonussumme liegt bei 10.000 Euro und es handelt sich um 20 Prozent des Ersteinzahlungsbetrags. Der Bonus wird erst ab einer Einzahlung von 200 Euro gewährt.

7.) Demokonto: Mehrere Testkonten vorhanden

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Wer bisher noch keine AvaTrade Erfahrung vorweisen kann und sich noch nicht dazu entschlossen hat, sich bei dem Broker anzumelden, kann zunächst das kostenlose Demokonto ausprobieren, das AvaTrade zur Verfügung stellt. Dabei gibt es für jede verfügbare Handelsplattform eine entsprechende Demoversion, die den Nutzern unbegrenzte Zeit zur Verfügung steht. Wie es bei vielen Brokern üblich ist, wird bei der Kontoeröffnung bei AvaTrade die Angabe des Namens, der Emailadresse und der Telefonnummer erforderlich. Alles in Allem ist die Kontoeröffnung schnell abgeschlossen und steht zur freien Verfügung. Die gewählte Handelsplattform kann in vollem Umfang genutzt und nach Lust und Laune ausgetestet werden und zum Handel steht ein Guthaben von 100.000 Euro zur Verfügung. Das Demokonto-Angebot bei AvaTrade lässt keine Wünsche mehr offen und jeder, der sich unsicher ist, sollte die Demokonten bei AvaTrade unbedingt ausprobieren.

Fazit: Bei AvaTrade stehen gleich mehrere Demokonten zur Verfügung – eines für jede Handelsplattform. Die Kontoeröffnung ist rech unkompliziert und das Demokonto ist in wenigen Minuten angelegt. Ein Startguthaben von 100.000 Euro wird dabei mit auf den Weg gegeben und die Demo-Plattform kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden.

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8.) Service, Support & Bildung: Das hat der AvaTrade Test ergeben

Themenicon Trading-Seminare

Wie die meisten anderen Online-Broker auch, bemüht sich AvaTrade darum, den Kunden eine möglichst breite Auswahl an Bildungs- und Wissensangeboten bereitzustellen. So findet sich beispielsweise auf der Webseite einen Sektor, der die Webinare des Brokers anzeigen soll. Allerdings sind aktuell keinerlei zukünftige Webinare zu finden. Aber die theoretische Möglichkeit und der gute Wille bestehen immerhin und vielleicht ist die Flaute an Webinaren auch nur temporär. Das „Trading A-Z“ verspricht auch etwas, das es nicht hält und aktuell finden sich insgesamt fünf Artikel unter diesem Menüpunkt. Immerhin kann der Broker einige Video-Tutorials vorweisen sowie ein recht umfangreiches Angebot an Marktanalysen und aktuellen Wirtschaftsnachrichten. Der Kundensupport steht auch in deutscher Sprache zur Verfügung und zwar per kostenlose Service-Hotline, per Email und auch per Live-Chat.

Fazit: Auch wenn AvaTrade durchaus bemüht ist, den Kunden ein umfangreiches Bildungsangebot zur Verfügung zu stellen, gelingt dies nicht immer. Webinare sind aktuell nicht zu finden und auch das Angebot an Trading-Fachartikeln ist recht dürftig. Allerdings gibt es kostenlose Marktanalysen von Finanzexperten und auch die Versorgung mit Echtzeitnachrichten wird gewährleistet.

9.) AvaTrade Meinungen der Fachpresse

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Auch wenn das Angebot unter dem heutigen Dach erst seit 2009 am Markt ist, bringt AvaTrade Erfahrung seit dem Jahr 2006 mit, als die Gründung des Unternehmens erfolgte. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass zu AvaTrade Meinungen von Brachendiensten und Fachmagazinen in nicht unerheblicher Zahl vorliegen. Der „Dubai Money Summit“ etwa zeichnete das „Best alert system“ aus. Der Daily Forex Award stufte den Kundenservice als „Best Customer Service“ ein.

10.) Fazit: Unsere AvaTrade Erfahrungen

In unserem AvaTrade Test konnte der Broker in vielen Bereichen überzeugen und in anderen wiederum weniger. Die irische Regulierung ist ein Pluspunkt ebenso wie die gesetzliche Einlagensicherung. Die Auswahl an handelbaren Werten ist vielfältig und eine gute Auswahl an Handelsplattformen ist ebenfalls zu finden. Bei dem Wissens- und Bildungsangebot könnte der Broker durchaus noch etwas mehr tun, aber insgesamt kann das Angebot von AvaTrade weiterempfohlen werden.

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