Rohstoffe CFDs – mit Hebelwirkung in Rohstoffe investieren

Rohstoffe CFDs sind für viele Anleger von großem Interesse. Der Handel mit Differenzkontrakten ermöglicht einen Handelseinstieg mit geringem Kapital und bietet hohe Gewinnchancen. Allerdings sind Rohstoff CFDs auch mit einem erhöhten Risiko verbunden. Wer aber an den Entwicklungen an den Rohstoffmärkten partizipieren möchte, findet im Handel mit Differenzkontrakten eine Möglichkeit dafür. Geeignet ist diese Möglichkeit für alle Trader, die kurzfristig und flexibel agieren möchten. Was beim Rohstoff CFD-Handel zu beachten ist und bei welchem CFD Broker Rohstoffe gehandelt werden können, zeigen wir hier.

  • Rohstoffe CFD werden außerbörslich gehandelt
  • Maximale Hebel: 1:10 (außer Gold)
  • Zahlreiche Industrie- und Agrarrohstoffe zur Auswahl
  • Rohstoff CFDs können mit geringem Eigenkapital gehandelt werden
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Spekulation mit Rohstoffen

Trader erhalten einfachen Zugang zu den Märkten, wenn sie Rohstoffe CFDs handeln. An den Rohstoffmärkten können private Anleger Metalle, Agrarrohstoffe und Co. nicht physisch erwerben und dennoch an der Wertentwicklung beim Rohstoffhandel partizipieren. Für einen vergleichsweise geringen Kostenanteil lassen sich Rohstoff CFDs handeln, ohne die Rohstoffe dabei tatsächlich erwerben und lagern zu müssen.

Wie notieren Rohstoffe?

Rohstoffe werden an den Märkten in verschiedenen Einheiten gehandelt. Sie notieren jedoch weltweit in USD. Vereinzelt gibt es Kursangebote in Euro (vor allem bei Öl und Gold). Dabei handelt es sich jedoch nur um die Umrechnungen des aktuellen Weltmarktpreises zum gegenwärtigen Wechselkurs. Beim Öl gibt es hauptsächlich zwei Varianten: WTI und Crude. Generell wird der Ölpreis immer in USD/Barrel notiert. Dabei entspricht ein Barrel 195 Liter. Erdgas notiert in MM WTO. 1 MM WTO = 273 kWh. Edelmetalle notieren in Feinunzen. Die Ausnahme bildet hier Kupfer. Dieser Rohstoff wird in Pfund gehandelt, was ca. 0,454 Kilogramm entspricht. Alle anderen Metalle notieren in Feinunzen, circa 31,103 Gramm.

Einheiten bei Agrarrohstoffen

Die Agrarrohstoffe notieren in anderen Einheiten. Kakao wird beispielsweise in metrischen Tonnen (1.000 Kilogramm) gehandelt. Getreide wird in Bushel (deutsch: „Scheffel“) angegeben. Ein Scheffel Mais ist circa 25,4 Kilogramm und ein Scheffel Weizen circa 27,2 Kilogramm.

Mais-CFDs als Beispiel

Schauen wir uns Rohstoff CFDs auf Basis von Mais einmal näher an: Mais gehört zu den Agrarrohstoffen, die weltweit eine hohe Nachfrage erleben und deshalb für viele Investoren interessant sind. Ob ein CFD Broker Rohstoffe aus dem Agrarbereich anbietet, ist vom jeweiligen Broker abhängig. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass Mais und Zucker zu den wichtigsten Handelsangeboten beim CFD-Broker gehören. Der Hebel für Rohstoffe CFDs beträgt maximal 1:10 für private Anleger. Professionelle Trader können mit größeren Hebeln den CFD Handel Rohstoffe-basiert durchführen. Wann ein Trader jedoch als professioneller Anleger gilt, bestimmt jeder Broker selbst. Hier gibt es individuelle Vorgaben.

Vorteile die beim CFD-Handel auf Rohstoffe geltend werden - XTB
Vorteile die beim CFD-Handel auf Rohstoffe geltend werden – XTB

Rohstoffe CFD: meist als außergewöhnlicher Markt

Der Markt für Mais ist ganzjährig geöffnet, wenngleich dieses Agrarprodukt nur saisonal verfügbar ist. Deshalb findet der Handel hauptsächlich im Sommer statt. Im Winter werden ebenfalls Rohstoff CFDs auf Mais angeboten. Hierbei handelt es sich jedoch um eingelagerte Rohstoffe oder Spekulationen auf das künftige Preiswachstum/die Ernte im Sommer. Der Maismarkt hat seine ganz eigenen Besonderheiten. Zu den wichtigsten Nachrichten für Anleger gehört der Bericht der United States Department of Agriculture (USDA), der im März veröffentlicht wird. Hieraus erfahren Anleger die prognostizierte Anzahl bepflanzter Ackerflächen. Solche Informationen haben natürlich Auswirkungen auf den Maispreis.

CFD Handel Rohstoffe: Kenntnisse zur Preisbildung wichtig für Anleger

Wer Rohstoffe CFDs oder Rohstoff Zertifikate handeln möchte, sollte sich über Einflussfaktoren zur Preisbildung informieren. Wie kommt es am Maismarkt zum Preis? Vor allem die USA beeinflussen den Markt nachhaltig, da das Land zu den Haupterzeugern und Konsumenten von Mais gehört. Mais wird nach der Ernte nur zu einem geringen Teil tatsächlich als Nahrungsmittel (beispielsweise Maiskolben) verwertet. Mittlerweile wird daraus immer mehr Ethanol-Kraftstoff hergestellt. Deshalb werden mehr als 40 Prozent des Maisverbrauchs für die Herstellung von Ethanol genutzt. Auch der Marktpreis von Mais bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage. Da der menschliche Konsum von Mais vergleichsweise stabil ist, kommt es vor allem durch die industrielle Nutzung zu Preisschwankungen. Verändert sich der Preis von Rohöl, kommt es in vielen Fällen ebenfalls zu einer Änderung des Maispreises.

Preise von Mais und ihre Entwicklung

Im Sommer steigen die Preise von Mais erfahrungsgemäß, vor allem zwischen Juni und August. In diesem Zeitraum werden die Ernten eingefahren und das Wetter kann häufig umschlagen. Deshalb sind die Preise besonders anfällig für eine Beeinflussung. Kommt es zu Ernteeinbußen durch Wetterkapriolen, hat dies Auswirkungen auf die erwartete Erntemenge, die im März prognostiziert wurde. Hier können Trader die kurzfristigen Preisveränderungen am Markt durch das Investment in Rohstoff CFDs ausnutzen.

Import und Export beeinflussen Preis ebenfalls

Die USA sind die hauptsächlichen Maisproduzenten, mit über 350 Millionen Tonnen Mais jährlich. Länder wie China, Brasilien und Argentinien gehören ebenfalls zu maisanbauenden Ländern. Deshalb können Handelsvereinbarungen, Steuern oder politische Veränderungen ebenfalls den Import und Export beeinflussen und den Maispreis ändern.

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CFD Handel Rohstoffe: Mais als Nischenprodukt handeln?

Viele Trader fokussieren sich beim Rohstoffhandel auf Metalle und andere Industrierohstoffe. Agrarrohstoffe, zu denen der Mais gehört, sind hingegen nicht bei allen Anlegern gefragt. Dennoch bietet die Entwicklung am Maismarkt viele Investitionsmöglichkeiten. Wer aufmerksam Ernteberichte und Wetterprognosen verfolgt, kann kurzfristig an Kursveränderungen mit dem Investment Rohstoffe CFDs partizipieren. Gleiches gilt für die Rohölpreise. Wer genau hinsieht, kann im Vorfeld erkennen, wann sich der Preis von Mais nach oben oder unten bewegt.

Hinweis: Rohstoff CFDs auf Mais werden nicht von allen Brokern zur Verfügung gestellt. Bietet ein CFD Broker Rohstoffe für den Handel, und wenn ja, in welchem Ausmaß? Die handelbaren Comdirect CFD Rohstoffe sind umfangreich aufgestellt, fokussieren sich jedoch auf Kakao, Zucker sowie Orangensaft und zahlreiche Industrierohstoffe. Wer beim CFD Handel Rohstoffe bevorzugt, sollte sich gezielt auf die Suche nach einem geeigneten Broker machen. Anleger können beispielsweise keine Captrader CFD Rohstoffe handeln, sondern lediglich Aktien CFDs. Im Vergleich dazu ist das Angebot der Comdirect CFD Rohstoffe enorm.

Rohstoffe CFD – diese Faktoren haben Einfluss auf die Kursentwicklung

Ist der CFD Handel Rohstoffe-basiert für mich überhaupt das Richtige oder investiere ich besser in Rohstoff ETF? Die beiden Investment-Möglichkeiten lassen sich nicht ohne Weiteres miteinander vergleichen. Der CFD-Handel ist vor allem für die Trader geeignet, die flexibel bleiben möchten und kurzfristige Investments bevorzugen. Damit einhergehend ist das Risikoniveau deutlich erhöht. Egal ob ETFs oder CFDs, die Beobachtung der Märkte ist essenziell. Hier ist zu erkennen, dass die Entwicklung des USD einen hohen Einfluss auf die Rohstoffkurse hat.

Dollarkurs wirkt sich auf Rohstoffpreise aus

Neuigkeiten der US-Notenbank sind für den Handel besonders wichtig, denn sie haben Einfluss auf die Rohstoffkurse. Erfahrungsgemäß entwickeln sich die Rohstoffpreise gegenläufig zum Dollar-Kurs. Für Nicht-Amerikaner werden Rohstoffe teurer, wenn der Dollar steigt.

Entwicklung der Preise am Beispiel von Kupfer

Die Kupfer-Preise gerieten unter Druck, denn das Industriemetall ist vielseitig gefragt. Die globale Minenproduktion kann die steigende Nachfrage nicht mehr decken, sodass die Preise theoretisch steigen sollten. Doch Rezessionsängste der Investoren bremsen die Kursentwicklung. Deshalb entscheiden sich viele Anleger, in Rohstoff CFDs auf Kupfer zu spekulieren, da sie so auch von fallenden Kursen profitieren können.

Tipp: Anleger können bei Rohstoffe CFDs nicht nur von einer positiven Marktentwicklung partizipieren, sondern auch aus vermeintlichen Kursverlusten einen Gewinn schlagen. Deshalb sind die CFDs bei vielen Investoren auch äußerst beliebt, wenngleich ausgesprochen risikoreich.

Mit seinem CFD-Handelsangebot schneidet XTB als Testsieger ab
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CFD-Handel mit Rohstoffen: So funktioniert es

Wer in Rohstoff CFDs investieren möchte, muss sich zunächst den passenden Anbieter suchen. Welcher CFD Broker Rohstoffe anbietet, zeigt ein Blick auf seine Website oder ein Vergleich.

Nach bestimmten Rohstoffen suchen oder allgemeines Angebot nutzen

Es gibt Trader, die sich auf den CFD-Handel mit bestimmten Rohstoffen fokussieren. Wer beispielsweise in Orangensaft oder Mais investieren möchte, findet diese Angebote nicht überall. Erfahrungsgemäß stellen die meisten CFD Broker Industriemetalle für den Handel und ausgewählte Agrarrohstoffe zur Verfügung. Ebenso verbreitet sind Wertpapier-CFDs. Um einen geeigneten Broker auszuwählen, ist die Frage entscheidend, welche CFDs gehandelt werden sollen. Sind die Trader nicht festgelegt und möchten eine Portfolio-Diversifikation, kommen zahlreiche Anbieter infrage. Sollen es hingegen spezifische Investments in Mais CFDs sein, so ist die Auswahl sehr eingeschränkt.

So läuft der aktive Handel

Um Rohstoffe CFDs handeln zu können, benötigen die Trader einen Account beim Broker. Dieser kann wahlweise als Livekonto mit eigenem Guthaben oder als Demokonto eröffnet werden. Letzteres empfiehlt sich für unerfahrene Anleger, die zunächst den CFD-Handel auf Rohstoffe kennenlernen möchten. Ausgestattet mit einem virtuellen Guthaben lassen sich die Märkte und der Broker kennenlernen und erste Handelserfahrungen ohne jedes Risiko sammeln. Die Anmeldung für ein Konto beim Broker funktioniert in den meisten Fällen ganz unkompliziert online. Wer ein Livekonto nutzt, muss dieses verifizieren und natürlich kapitalisieren.

Geeignete Basiswerte für CFD-Handel auswählen

Der CFD-Handel bietet viele Möglichkeiten. Nun geht es darum, geeignete Basiswerte für das Investment auszuwählen. Viele Trader bevorzugen Gold oder Industriemetalle, da sie sich in der Vergangenheit als Investmentmöglichkeit bewährt haben. Doch es können ebenso Agrarrohstoffe wie Mais oder Zucker interessant sein. Wichtig beim CFD-Handel: Immer den richtigen Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg finden. Gerade von kurzfristigen Kursbewegungen können Trader profitieren. Diese kommen bei den Agrarrohstoffen häufig vor, da durch die Ernte kurzfristige Preisbewegungen entstehen können. Ist die Ernte schlecht, steigt der Preis meist, da die Nachfrage nach den Agrarrohstoffen in der Bevölkerung nahezu konstant bleibt. Gibt es jedoch eine sehr gute Ernte und damit einhergehend eine Überproduktion, kann der Preis sinken. Daran können Trader mit den Rohstoffe CFDs ebenfalls partizipieren.

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Hebel für CFD-Handel nutzen

Wer in CFDs investiert, nutzt dafür häufig den Hebel. Trader können schon mit wenig Eigenkapital von den Entwicklungen am Rohstoffmarkt profitieren. Der maximale Hebel für Rohstoff CFDs beträgt 1:10, ausgenommen Gold. Ist der Hebel ausgewählt, setzt der Trader auf fallende oder steigende Kurse und wählt die Laufzeit seiner Position. Auch beim CFD-Handel ist es wichtig, das Risiko so gering wie möglich zu halten und die Position abzusichern. Dafür bieten die Broker Stop-Loss, Limit-Orders, Take-Profit-Orders oder Trailing Stopps.

Gebühren beim CFD-Handel im Blick behalten

Natürlich kommt der CFD-Handel nicht ohne Gebühren aus. Die Erfahrungen zeigen, dass sich die Konditionen für den Handel bei den einzelnen Brokern stark unterscheiden. Einige Anbieter erlassen ihren Kunden die Gebühren, verlangen jedoch Kommissionen. Um möglichst viel von seinem Gewinn zu behalten und wenig Gebühren zu zahlen, ist ein Blick auf das Preis- und Leistungsverzeichnis empfehlenswert. Hier sind sämtliche Kosten und Gebühren aufgeführt, die beim CFD-Handel anfallen. Wer seine Position über Nacht oder über das Wochenende hält, muss dafür ebenfalls mit Gebühren rechnen.

CFD - Rohstoffhandel

Gebühren bei Zahlungen

Gebühren oder zusätzliche Kosten können zudem bei der Nutzung verschiedener Zahlungsanbieter anfallen. Die meisten Broker tragen diese Kosten zwar für die Kunden, aber nicht alle. Wer die Kreditkarte oder elektronische Geldbörsen für seine Kontokapitalisierung nutzt, muss teilweise mit zusätzlichen Gebühren rechnen. Diese können ebenso durch Währungsumrechnungen entstehen. Ein Vergleich der Broker zeigt, dass Auszahlungen ebenfalls nicht immer gänzlich kostenfrei sind. Einige Broker bieten nur eine bestimmte Anzahl Auszahlungen monatlich ohne Zusatzkosten. Andere Broker verlangen für Auszahlungen ab einer bestimmten Summe Gebühren. Auch hier ist genaues Augenmerk erforderlich, um dem Broker mit den attraktivsten Angeboten zu finden. Die Führung des Depots ist erfreulicherweise bei den meisten Anbietern kostenfrei. Wer jedoch Zusatzleistungen (zum Beispiel VPS) nutzen möchte, muss meist Zusatzkosten entrichten.

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Fazit: Rohstoffe via CFDs handeln mit wenig Kapital möglich

Der Handel mit Rohstoff CFDs findet nicht an der Börse, sondern über Onlinebroker statt. Die Auswahl variiert stark, und nicht überall werden Rohstoffe CFDs zur Verfügung gestellt. Viele Broker fokussieren sich vielmehr auf Wertpapier-CFDs. CFDs auf Rohstoffe werden zwar angeboten, die Auswahl ist jedoch nicht immer besonders umfangreich. Vor allem CFDs auf Industriemetallen stehen hoch im Kurs. Agrarrohstoffe wie Mais, Weizen, Kakao, Zucker und Orangensaft werden nicht von allen Brokern gestellt. Der Rohstoffmarkt ist, wie andere Märkte auch, Schwankungen unterlegen. Durch das CFD-Investment können die Trader jedoch von fallenden und steigenden Kursen profitieren. Wer den Hebel von maximal 1:10 nutzt (mit Ausnahme von Gold), kann schon mit geringem Kapital an der Wertentwicklung partizipieren. Dennoch sei gesagt, dass Rohstoff CFDs risikoreiche Finanzderivate sind und der Handel nicht für alle Anlegertypen geeignet ist. Möchten Sie den Handel mit Rohstoffe CFDs testen? Melden Sie sich doch mit einem kostenlosen Demokonto beim Broker Ihrer Wahl an.

Bilderquelle:

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