CFD-Tipps für Trader 2023 – 10 nützliche Tipps für Einsteiger!

Wer den CFD Handel lernen möchte, muss Geduld, Zeit und (Lehr-)Geld mitbringen. Die Mühe lohnt sich: Langfristig sind jene Trader erfolgreich, die bereit sind aus den eigenen Fehlern zu lernen. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie deshalb mehr über die folgenden, elementaren Bereiche des CFD-Handels. Dennoch bietet  es sich an, einige Fallstricke elegant zu umgehen um schneller beim CFD Handeln an das Ziel zu kommen. Zehn CFD-Tipps von aktienkaufen.com für alle, die den Handel mit CFD lernen möchten.

Wissenswertes zu CFDs auf einen Blick

CFD Tipps & lernen mit Aktienkaufen.com
  • Der CFD-Handel ist mit Hebel möglich
  • Die Hebelwirkung ermöglicht es, auch mit geringen Einsätzen große Summen zu handeln
  • Hebelwirkung kann ebenfalls zu hohen Verlusten führen
  • Wenn angeboten, Tools zur Risikobegrenzung nutzen
  • Anfänger sollten sich mit kleinem Hebel und niedrigen Einsätzen an den Handel herantasten
  • Kostenloses Demokonto zum risikofreien Üben nutzen
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1.) Was sind CFDs überhaupt?

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cfd handel lernen

Der Handel mit CFDs (Contracts for Difference) erfreut sich in den letzten Jahren immer mehr Beliebtheit. Das Prinzip ist leicht zu verstehen und Trader haben die Möglichkeit durch die Hebelwirkung auch mit geringen Einsätzen, große Gewinne zu erzielen. Beim CFD-Handel erwerben Anleger, anders als bei Aktien, nicht das eigentliche Produkt, sondern schließen Geschäfte auf die Kursänderung von Finanzprodukten, wie Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Staatsanleihen ab. Kosten wie Kontoführungsgebühren oder Kommissionen entfallen dabei gänzlich. Bei CFDs handelt es sich um sogenannte gehebelte Produkte.

Das bedeutet, Trader müssen für die Eröffnung einer Position lediglich einen geringen Prozentsatz des Gesamtwertes als Eigenkapital einbringen, können aber deutlich höhere Summen am Markt bewegen. Diese sogenannten Sicherheitsleistungen werden Margin genannt und hängen in ihrer Dimension vom jeweiligen Anbieter ab. Auch wenn der Handel mit Differenzkontrakten sehr erfolgsversprechend scheint, sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass ebenso hohe Verluste drohen und die Anlagen zum Teil in unbegrenzter Höhe übersteigen können.

Trader sollten sich vor dem Handel umfassend über die, damit verbundenen, Risiken informieren und beim Traden von den angebotenen Tools für die Risikobegrenzung Gebrauch machen. Mit einer Verfügung durch die BaFin ist es mittlerweile Brokern untersagt, deutschen Privatanlegern den CFD Handel mit Nachschusspflicht zu ermöglichen. Die Nachschusspflicht oder Margin Call genannt, trat dann auf, wenn die Verluste die Einlage des Kunde überstiegen. Mittlerweile ist es so, dass das maximale Risiko auf die Einlage beschränkt ist.

Fazit: Beim Handel mit Differenzkontrakten, schließen Trader Geschäfte auf die Kursänderung von Handelsinstrumenten ab. Durch die Hebelwirkung, können auch mit kleinen Einsätzen große Summen gehandelt werden. Händler sollten sich jedoch auch dem großen Verlustrisiko beim Traden mit CFDs bewusst werden. Auch wenn zwar nicht mehr Geld verloren werden kann wie eingezahlt wurde, so droht dennoch der Totalverlust des investierten Kapitals.

CFD-Handel risiko

2.) Zehn CFD-Tipps für Einsteiger

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Gerade für Anfänger im Bereich des CFD-Handels ist es nicht immer einfach, sich zurecht zu finden und zu wissen auf welche Aspekte besonders geachtet werden sollte. Somit freuen sie sich über jede Erfahrung und jeden Tipp. Wir haben gleich zehn CFD-Tipps zusammengetragen, um Neulingen den Trading-Einstieg zu erleichtern.

Rollkosten beachten

Viele CFDs basieren auf Terminkontrakten, die naturgemäß in regelmäßigen Abständen auslaufen. Die CFDs werden dann in den nächstfälligen Kontrakt „gerollt“. Durch den Rollvorgang können empfindliche Kosten entstehen, deren Höhe vom Verlauf der Terminmarktkurve abhängt: Ist der nächstfällige Kontrakt teurer als der gegenwärtige, verliert die Position an Wert. Trader sollten die Rolltermine kennen. Vor allem in Rohstoffmärkten tritt dieser Effekt besonders deutlich zutage.

Finanzierungskosten einkalkulieren

Die Kehrseite des großen Finanzhebels ist ein hoher Verschuldungsgrad: Wenn nur 1% einer Position mit Margin gedeckt ist, werden die verbleibenden 99 Prozent vom Broker finanziert. Selbst bei überschaubaren (Long-)Positionen und niedrigen Zinssätzen schmälern die Finanzierungskosten den Handelserfolg spürbar. Zu den wichtigsten CFD-Tipps gehört deshalb ein präzises Regelwerk für den Ein- und Ausstieg, das auf eine optimierte Verweildauer im Markt ausgerichtet ist. Finanzierungskosten fallen immer beim Halten über Nacht an. Daher werden sie zum Teil auch als Overnight-Gebühren bezeichnet. Wer innerhalb eines Handelstages eine Position kauft und verkauft, muss keine Finanzierungskosten zahlen. Forex Märkte sind 24/5 handelbar. In diesem Fall haben die Broker eine Uhrzeit, zum Beispiel 23 Uhr MEZ, festgelegt, zu der Finanzierungsgebühren anfallen. Ist also eine Position um 23 Uhr offen, so werden Übernachtgebühren fällig, unabhängig von der tatsächlichen Haltedauer.

Vorsicht vor exotischen Basiswerten

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Jeder Markt hat seine eigenen Gesetze. Einsteiger sollten die Grundzüge der jeweils gehandelten Asset-Klasse verstehen und besondere Usancen des jeweiligen Marktes kennen. Für den Handel mit CFDs auf Rohstoffe und Edelmetalle sind beispielsweise Contango und Backwardation (zwei Ausprägungen der Terminmarktkurve) relevant. Wichtig zu wissen: Manche Terminbörsen setzen den Handel über mehrere Wochen aus, wenn die Kursausschläge zu stark sind. Dann können Positionen im schlimmsten Fall über einen langen Zeitraum nicht geschlossen werden.

Hebel nicht zu hoch ansetzen

Höher, schneller, weiter: Broker brüsten sich vor allem Einsteigern gegenüber gerne mit einem großen Finanzhebel. Charakteristisch für Finanzhebel ist ihr abnehmender Grenznutzen: Während ein Hebel von 10:1 oder 20:1 ausgesprochen reizvoll ist, führen Leverage-Faktoren von 100 oder 200 das Ziel einer fachlich fundierten Marktspekulation ad absurdum. Einige Broker ermöglichen sogar Hebel bis über 800. Als Faustregel gilt: Je volatiler der Basiswert, desto geringer sollte der CFD Hebel gewählt werden.

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DMA-Broker trotz Kommissionen bevorzugen

Wo ein Broker auf Kommissionen verzichtet, werden Gewinnspannen im Spread versteckt. Die höchste Transparenz bieten DMA-Broker, die ihren Kunden Einblick ins Orderbuch der Referenzbörse und auch Ordereingaben in das Orderbuch ermöglichen. Nur so ist gewährleistet, dass der Broker keinem Interessenskonflikt unterliegt und Trader nicht übervorteilt werden. Unser CFD Broker Vergleich bietet einen guten Überblick über die Angebote der verschiedenen Broker.

Nie ohne Stop Loss in den Markt

Mit großem Hebel im Markt agieren und dabei auf ein Sicherheitsnetz zu verzichten ist programmierter Suizid. JEDE Order muss zusammen mit einem seriös kalkulierten SL in den Markt gegeben werden. Im Rahmen des MoneyManagements und der gehandelten Strategie werden Positionsgröße und Abstand des SL zum Markt so kalkuliert, dass der Verlust bei Auslösen des SL zu verschmerzen ist. Bei einem Stopp Loss sollten Anleger jedoch auch bedenken, dass das nicht bedeutet, dass bei Erreichen des Kursniveaus die Position exakt zu diesem Kurs auch geschlossen wird. Es handelt sich vielmehr um einen Verkaufsauftrag, sobald eben diese Marke erreicht wurde. Der tatsächliche Ausführungskurs kann dann deutlich unter oder oberhalb des SL-Levels liegen. Eine Alternative stellen garantierte Stop Loss Aufträge dar, die jedoch wiederum mit einer Gebühr verbunden sind.

Modalitäten zur Nachschusspflicht klären

Weist ein Broker darauf hin, dass Positionen bei Unterschreiten einer festgelegten Sicherheitsleistung automatisch geschlossen werden, schützt das nicht vor über den Einsatz hinausgehenden Verlusten, die u.a. im Zusammenhang mit Kurslücken auftreten können. Wer eine CFD Nachschusspflicht gänzlich ausschließen will, muss bei einem Broker handeln der negative Kontostände rechtsverbindlich ausschließt. Dieses optionale Auswahlkriterium gehört zu den wichtigsten CFD-Tipps für sicherheitsorientierte Trader.

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Einsätze überschaubar halten

Maß halten ist einer der wichtigsten CFD-Tipps: Sinn und Zweck des Finanzhebels ist nicht, das im Markt bewegte Volumen zu maximieren. Die Positionsgrößenbestimmung gehört zu den wichtigsten Maßnahmen im Risikomanagement. Die übliche Positionsgröße sollte so bemessen sein, dass auch eine längere Verlustserie keinen übermäßigen Kapitalverzehr nach sich zieht. Gemessen am Kontovolumen zu große Positionen wirken auf das Risikomanagement ähnlich wie ein Verzicht auf ein Stop Loss.

Technische Analyse erlernen

Wer den Handel mit CFD lernen und nicht nur „Trittbrettfahrer“ bei Dritten sein möchte, muss nach und nach etwas Zeit und Lernbereitschaft investieren. Zu den wichtigsten Disziplinen gehört die technische Marktanalyse, deren Beherrschen durch keinen Algorithmus der Welt vollständig ersetzt werden kann.

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Gleichgesinnte suchen

Wer ernsthaft und auf Dauer mit CFD Handeln lernen möchte profitiert von einem Netzwerk. Trader sollten sich rasch in Communities engagieren und mit Gleichgesinnten austauschen. Dadurch lässt sich der Wissensstand sehr viel schneller ausbauen als mit einer rein isolierten Vorgehensweise. Merke: Da der Großteil des Lernprozesses in der Regel autodidaktisch stattfindet, ist regelmäßiger Austausch umso wichtiger.

Fazit: Wer mit CFDs handelt, sollte gerade am Anfang einiges beherzigen, um erfolgreich zu sein und mögliche Verluste so gering wie möglich zu halten. Das Erlernen wichtiger Grundlagen und das Einschätzen des Risikos sind essentiell beim Handel mit Differenzkontrakten.

Bonus Tipp: Kostenloses CFD Demokonto zum Üben nutzen

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An dieser Stelle noch ein 11. CFD Tipp, unser Bonus sozusagen. Fast alle CFD Broker wie auch GCI Financial bieten ein kostenfreies Demokonto zum Üben an. So ist zum Beispiel das GKFX Demokonto gratis und stellt den CFD Handel in Echtzeit dar, nur mit dem Unterschied, dass es sich um virtuelles Kapital handelt. Dadurch haben Einsteiger Zeit, sich in Ruhe umzuschauen, den Broker kennenzulernen und sich mit dem CFD Handel vertraut zu machen. Es besteht auf dem CFD Demokonto keinerlei Risiko, echtes Geld zu verlieren. Außerdem können Anleger damit parallel neue Trading Strategien testen und verfeinern.

3.) Unser Fazit zu den CFD-Tipps: Trader sollten sich des Risikos bewusst werden

Beim Handel mit Differenzkontrakten wird ein Geschäft über die Kursentwicklung bestimmter Trading-Produkte abgeschlossen. Mit niedrigen Einsätzen können aufgrund der Hebelwirkung auch große Summen am Markt bewegt werden. So verlockend es auch klingt, mit wenig Einsatz große Gewinne zu erzielen, so Risikoreich ist der Handel mit CFDs auch. Händler sollten sich nicht von den hohen Gewinn-Chancen blenden lassen, sondern sich umfassend über das CFD-Risiko informieren. Viele Broker bieten mittlerweile die Möglichkeit der Verlustbegrenzung durch diverse Tools an. Anfänger sollten auch unbedingt von der Möglichkeit Gebrauch machen, auf einem kostenlosen Demokonto ohne Risiko zu üben.

Weitere Grundlagen & Tipps zum CFD Handeln, finden Sie in folgendem Ratgeber:

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